Ganpeiwutse (5210 m)
Der heilige Berg Ganpeiwutse erhebt sich 1500 Meter über
den Dächern von Lhasa. Technisch unschwierige Pilgerwege führen vom Kloster
Drepang auf den Gipfel, den der 14. Dalai Lama noch besteigen konnte, bevor er vor den Chinesen ins Exil fliehen musste. Diesen Gipfel wollen wir, nachdem wir uns bereits
einige Tage in Lhasa und Umgebung an Höhen über 4000 Meter gewöhnt haben, zur unserer Akklimatisation nutzen und den Tiefblick auf die tibetische Hauptstadt und mit etwas Wetterglück auch die Fernsicht zur Chomolungma, dem höchsten Berg der Erde, genießen.

Nojin Kansa (7205 m)
Der
Nojin Kansa, ist ein fast unbekannter Gipfel in isolierter Lage. Er liegt
etwa 180 km südwestlich von Lhasa in unmittelbarer Nähe des Karo
La-Passes (5050 m), über den die Straße nach Kathmandu in Nepal führt.
Seine ebenmäßigen, schnee- und eisbedeckten Wände und Grate erheben
sich weithin sichtbar aus der Hochebene Tibets. Majestätisch thront der mächtigen
Riese hoch über dem dunklen Blau des geheimnisvollen Yamdrok Sees. Auf
den Gipfel führen von Süden und Osten mehrere Routen unterschiedlichen
Charakters. Seine Wände und Flanken bergen noch Potential für neue,
anspruchsvolle Aufstiege.
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Karte
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Jetung Chusang (6242 m)
Nur durch die verkehrstechnisch wichtige Passstraße am Karo La
(5050 m) vom Hauptziel unserer Expedition getrennt, wartet ein mehrgipfliges Bergmassiv vermutlich noch auf erste Besteigungsversuche. Allein drei Berge überschreiten dort, im direkten Angesicht des Nojin Kansa, die Sechstausendmetermarke: der Jangsang Thamo (6324 m), der Ralung (6235 m) sowie der von uns anvisierte Berg Jetung Chusang (6242 m)
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